Montag , 18. März 2019
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Bundesschatzbriefe – Geld sicher anlegen

Bundesschatzbriefe bieten eine sichere Geldanlageform.
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Bundesschatzbriefe sind Geldanlagen mit fester Verzinsung. Sie werden von der Deutschen Finanzagentur ausgegeben und nicht an der Börse gehandelt. Seit 1969 besteht die Möglichkeit, Geldanlagen in Bundesschatzbriefe zu tätigen und von einem ständig steigenden Zinswachstum zu profitieren. Die Zinsen beim Bundesschatzbrief steigen über die gesamte Laufzeit an und da der Schatzbrief nicht an der Börse gehandelt wird, handelt es sich hierbei um eine sichere Geldanlage für jedermann.

Bundesschatzbriefe bieten unterschiedliche Möglichkeiten

Es gibt zwei Typen der Bundesschatzbriefe, welche sich mit unterschiedlichen Laufzeiten präsentieren. Einmal kann man die Geldanlage für 6 Jahre wählen und sich dafür entscheiden, das Geld inklusive der Zinsen erneut in einen Bundessschatzbrief zu investieren, wenn die Auszahlung erfolgt ist. Beim zweiten Modell beträgt die Anlagezeit 7 Jahre. In beiden Fällen unterliegen die Zinsen bei Auszahlung der Steuerpflicht. Ein Bundesschatzbrief ist nicht nur eine sichere, sondern auch sehr rentable Geldanlage. Zu Beginn der Anlage sind die Zinsen verhältnismäßig niedrig, steigen aber mit der Laufzeit progressiv an. Hierdurch wird ein Anzreiz geschaffen, die Schatzbriefe direkt bis zur Beendigung des Anlagezeitraumes laufen zu lassen und von einer vorzeitigen Auflösung abzusehen. Bei Auszahlung müssen die Zinsen, liegen sie über dem persönlichen Freibetrag, versteuert werden. Seit dem Jahr 2009 unterliegen sie nicht mehr der Kapitalsteuer sondern der Abgeltungssteuer.

Der Umgang mit Bundesschatzbriefen

Bundesschatzbriefe kann man bei allen Geldinstituten erwerben und sich somit für eine Geldanlage entscheiden, die rentabel und sicher ist. Die Möglichkeit steht allen natürlichen Personen offen und kann somit von Privatpersonen in vollem Umfang genutzt werden. Bundesschatzbriefe können an andere natürliche Personen übertragen werden. Hierbei gilt eine Besonderheit zu beachten. Die Übertragung ist ausschließlich an erwerbsberechtigte Personen möglich. Eine Übertragung an Unternehmen ist ausgeschlossen. Der Service zum Erwerben von Bundesschatzbriefen ist kostenpflichtig und wird über die Deutsche Finanzagentur abgewickelt. Die Mindesteinlage für Bundesschatzbriefe sind 50 Euro. Als Überweisungswert werden somit 52 Euro benötigt, worin die Gebühr bereits enthalten ist. Die Verwaltung ist bei der Deutschen Finanzagentur kostenlos möglich, während Geldinstitute hierfür Gebühren verlangen.

Man kann Bundesschatzbriefe per Post oder im Internet erwerben. Nach dem Ablauf können sie in Bundeswertpapiere eingetauscht oder direkt ausgezahlt werden. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen vorzeitig zurückgegeben werden, erzielen unter diesem Aspekt aber keinen großen Gewinn. Bei Bundesschatzbriefen hat man keine Kursschwankungen und somit absolut kein Risiko.

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Ein Kommentar

  1. Ein wirklich sehr interessanter Artikel! Ich beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema – hier vor allem mit herkömmlichen Geldanlagemöglichkeiten bzw. Sparformen. In Bezug auf die Geldanlage existiert eine immense Anzahl an möglichen Anlageprodukten. In der Regel wird jedoch oftmals auf die Grundprodukte – Sparbuch, Bausparen – vergessen. Gerade in solch turbulenten Zeiten wie wir uns derzeit befinden, gewinnen diese Produkte wieder mehr an Bedeutung. Im Bezug auf den Kapitalmarkt muss man feststellen, dass es die risikolose Rendite nicht gibt – nie gegeben hat – bei der aktuellen Zinslage, hier vor allem in Anleihenbereich,kann man von einem zinslosen Risiko sprechen. Die herkömmlichen Sparformen stellen deshalb aus meiner Sicht die wichtigsten Sparprodukte dar, die jedermann besitzen sollte – erst nachdem dies der Fall ist – kann / sollte in andere Asset-Klassen investiert werden!

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